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 INDIVIDUELLE LÖSUNGEN RUND UM DEN BRANDSCHUTZ
 


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 Wandhydranten


 

Wandhydranten für Steigleitung "nass" u. "nass-trocken" nach DIN 14461, EN 671 und DIN 1988-6


Beim Einbau von Wandhydranten in Wände müssen die statisch erforderliche Wanddicke und die brandschutztechnische Widerstandsklasse erhalten bleiben. 
(Siehe Bauordnung + DIN 4102)

Die Schlauchhaspel darf nicht an der Tür des Wandhydranten befestigt werden, der Schlauch muss immer von oben abzurollen sein.

Die Rohrleitung zum Ventil darf nicht durch den Innenraum des Wandhydranten geführt werden. 

Das Schlauchanschlussventil muss in einer Höhe von 1.400 +/- 200 mm über dem Fertigfußboden installiert werden (max. ½ Montagemutter im Schrank). Befinden sich Handfeuermelder über dem Schlauchanschlussventil, so ist der Wandhydrant so zu befestigen, dass sich der Melder nach VDE 0833-2 in der vorgenannte Höhe befindet.

Zur Vermeidung von stagnierendem Wasser ist mit geeigneten Mitteln sicher zu stellen, dass das Wasservolumen der Anlage pro Woche um das 1,5-fache erneuert wird.

Beim Förderstrom von 100 l/min muss am ungünstigsten Wandhydranten ein Druck von 0,3 MPa  vorhanden sein.

Für die Löschwasserbedarfsrechnung muss die Gleichzeitigkeit von 3 Schlauchanschlussventilen zu Grunde gelegt sein.

Der zulässige Betriebsüberdruck am Schlauchanschlussventil darf max. 0,7 MPa betragen.

Die Wandhydranten sind nach erfolgter Montage mit einem Endanstrich zu versehen.

An der Innen- und der Außenseite sind die entsprechenden Symbolkennzeichnungen nach BGV A8 anzubringen.

Nach Abschluss der Montage muss für jede Steigleitung bzw. deren Wandhydranten und zusätzlichen Einbauteilen von einem Sachkundigen nach DIN 14461 eine Abnahmeprüfung (Inbetriebnahme) erfolgen. Deren Ergebnisse sind in einem Prüfbuch festzuhalten, die Wandhydranten sind mit einem Instandhaltungsnachweis zu versehen.

Routineüberprüfungen aller Schlauchhaspeln und Wandhydranten müssen vom Betreiber oder seinem  Vertreter in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden. 

Einmal jährlich muss nach DIN EN 671-3 eine Wartung der Feuerlöscheinrichtungen vorgenommen werden. Diese ist durch einen Sachkundigen durchzuführen. Deren Ergebnisse sind in einem Prüfbuch festzuhalten, die Wandhydranten sind mit einem entsprechenden Instandhaltungsnachweis zu versehen.

 

 

Schlauchanschlusseinrichtungen für Steigleitung trocken nach DIN 14461 und DIN 14462-2


Beim Einbau von Einspeise- u. Entnahmeeinrichtungen in Wände müssen die statisch erforderliche Wanddicke und die brandschutztechnische Widerstandsklasse erhalten bleiben. (Siehe Bauordnung und DIN 4102)

Die Rohrleitung zur Armatur darf nicht durch den Innenraum des Schrankes geführt werden, sie darf keine direkte Verbindung zu anderen Wasserleitungssystemen haben und ist i.d.R. aus verzinktem Stahlrohr (DN 80) nach DIN 2440 zu erstellen.

Sind mehrere Steigleitungen vorgesehen, so ist jede dieser mit einer extra Einspeisearmatur zu versehen, jede Steigleitung muss an seinem Endpunkt einen selbsttätigen Rohrbe- und Entlüfter besitzen.

Sofern bei der Einspeiseeinrichtung keine vollständige Entleerung möglich ist, so ist eine zusätzliche Entleerung am tiefsten Punkt der Steigleitung vorzusehen und mit einem dauerhaften Vermerk am Einspeiseschrank zu versehen.

Bei einer Druckdifferenz zwischen Einspeisung und oberster Entnahme von 0,1 MPa + geodätischer Steighöhe muss geprüft werden, ob der Wasserdurchfluss mindestens 300 l/min beträgt.

Die Montagehöhe beträgt nach DIN 14461-2 für die Einspeisearmatur von Geländeoberfläche bis Mitte Festkupplung 800 +/- 200 mm und für die Entnahmearmatur von Mitte Schlaucharmatur bis Oberkante Fertigfußboden 1.200 +/- 400 mm.

Die Schutzschränke für die Schlauchanschlusseinrichtungen sind nach erfolgter Montage mit einem Endanstrich zu versehen.

Symbolkennzeichnungen nach DIN 4066 sind an der Innen- u. der Außenseite der Tür für die Einspeiseeinrichtung, sowie an der Außenseite der Tür für die Entnahmeeinrichtung anzubringen.

Nach Abschluss der Montage muss für jede Steigleitung bzw. deren Einbauteile von einem Sachkundigen nach DIN 14462 eine Abnahmeprüfung (Inbetriebnahme) erfolgen. Deren Ergebnisse sind in einem Prüfbuch festzuhalten, die Schlauchanschlusseinrichtungen sind mit einem entsprechenden Instandhaltungsnachweis zu versehen.

Wiederkehrende Prüfungen (Wartungen) müssen nach DIN 14462 mind. alle 2 Jahre durch einen Sachkundigen vorgenommen werden. Ihre Ergebnisse sind in einem Prüfbuch festzuhalten, die Schlauchanschlusseinrichtungen sind mit einem entsprechenden Instandhaltungsnachweis zu versehen.

 

Jockel Brandschutztechnik-Service GmbH     Maybachstr. 11     50259 Pulheim-Brauweiler     Tel.: 02234 93348-0     Fax.: 02234 93348-19